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Erfolge 2019

Deutsche Radcross Meisterschaften in den Kiebitzbergen von Kleinmachnow bei Berlin am 12. und 13. Januar 2019

Erste Herausforderung des Jahres

Teilnehmer Ansturm auf Kleinmachnow an diesem Meisterschaftswochenende mit über 600 Starter aus dem gesamten Bundesland. Der 2,9 Kilometer lange Rundkurs in den Kiebitzbergen gilt deutschlandweit als einmalig. Die Radsportler lieben die besondere Herausforderung mit der Sanddüne als Scharfrichter. Damit die Strecke in Form einer 8 gestaltet werden konnte, wurde extra eine Brücke eingebaut. Der Grund war, dass die Fahrer gleich zweimal am sogenannten Depot vorbeikommen sollten, wo notfalls ein Ersatzrad bereitstand. Denn aufgrund des regnerischen Wetters der Tage zuvor kam es zu einer regelrechten Schlammschlacht zwischen Düne und Freibad.

Starter aus Riesa

Maximilian Weser             U17                  Ergebnis: Platz 15

Ronald Weser                     Master 3         Ergebnis: Platz 17

 

Six Days– das Berliner Sechstagerennen

feierte im Januar 2019 seine 108. Auflage! Vom 24. bis 29. Januar wurde Berlin einmal mehr zu DEM Treffpunkt der Radsportszene, als die besten Fahrer der Welt im VELODROM gegeneinander antraten. Männer, Frauen, Sprinter und U23- Fahrer suchten an 6 atemberaubenden Abenden Ihre Champions! Mit am Start bei den Nachwuchsfahrern Maximilian Weser aus Riesa, der in der U17  von Donnerstag bis Samstag um die beste Platzierung kämpfte. Er absolvierte an allen 3 Tagen je 20 Temporunden und je 20 Runden Ausscheidungsfahren mit Vorläufen. Am Samstag ist es ihm gelungen, ins Finale zu kommen. Er schaffte es mit einem 9. Platz in die Topten. Das hat uns Eltern natürlich sehr stolz gemacht. Wir waren als Zuschauer am Samstag beim großen Spektakel im Velodrom mittendrin statt nur dabei. Es war Gänsehaut pur und es hat uns sehr viel Freude bereitet. Wir haben gemeinsam mit Max schon viele sportliche Höhepunkte erlebt, aber der war ein ganz besonderer.

 

 

 

 

 

 

 

 

Max mit Trainer

Winterferienzeit

15. Februar bis 03. März 2019

16. Kriterium „An der Red Bull Arena“ Leipzig am 16. März 2019

Rennbericht von Max

Der erste Wettkampf für mich in dieser Saison war das Kriterium in Leipzig. Bei sehr kaltem Wetter standen 21 Kilometer auf dem Plan. In den ersten beiden Wertungen konnte ich direkt jeweils 3 Punkte holen und hatte somit schon mal ein gutes Polster. Da ich mich bei den Sprints ein wenig übernommen hatte, konnte ich das Tempo der Führenden nicht mehr mithalten und rutschte in eine Fünfergruppe hinter der Spitze. Leider war es mir nicht mehr möglich, mein Punktekonto weiter auszubauen und wurde letztendlich 6.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Spannung steigt...das erste Straßenrennen der Saison

3. Glauchauer NordWest Kriterium am 13. April 2019

Rennbericht von Max

Mitte April nach meiner Weisheitszahn OP und anderthalb Wochen Trainingspause ging ich wieder an den Start. Auf dem Plan stand das Kriterium in Glauchau. Gefahren wurden 24 Runden mit 8 Wertungen. Um elf ertönte der Startschuss und die 70 Fahrer rasten auf den 1,2km langen Kurs. Drei Mal konnte ich erfolgreich Punkte sammeln und hatte 7 Zähler auf dem Konto. Kurz vor Schluss lag ich noch an dritter Position. Auf der Zielgeraden wurde ich leider ungünstig eingebaut und konnte mir somit den letzten notwendigen Punkt nicht mehr holen, um meine Platzierung zu halten.  Platz 4 war mein Resultat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Skeptischer Blick in die Runde, "ob ich mich hier behaupten kann"?

Platz 4 für Max - den Spung aufs Podium knapp verpasst!

9. Wolfram Lindner Gedächtnisrennen in Hainichen am 14. April 2019

Rennbericht von Max

Gerade Mal einen Tag nach dem anstrengenden Rennen in Glauchau ging es zur nächsten Herausforderung nach Hainichen. Bei Schneeregen und Eiseskälte ging es um 11:45 auf die rutschige Strecke. Auf dem Programm standen 34km. Das bedeutete 21 Runden mit 7 Wertungen. Direkt nach dem Start gab es eine Attacke von Luca Kasnya, welche ihm einen Startzielsieg einbrachte. Ab der dritten Wertung schaffte ich den Sprung in eine Verfolgergruppe direkt hinter Luca. Unsere Vierergruppe funktionierte und wir konnten einen guten Vorsprung auf das übrige Fahrerfeld aufbauen. Die Punkte waren stark umkämpft, doch für mich reichte es wieder nur für die Holzmedaille.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nässe von unten und weil das nicht reicht, auch noch von oben

Westsachsenklassiker -

68. Sachsenringradrennen

am 20. April 2019

Rennbericht von Max

Am Samstag fand das legendäre Rennen auf dem Sachsenring statt. Bei strahlendem Sonnenschein kämpften rund 80 Fahrer in 12 Runden um den Sieg auf dieser tollen Strecke. Der Kampf um die beste Position war gespickt von vielen Attacken. In der letzten Runde gelang es einer Dreiergruppe sich entscheidend abzusetzen. Ich konnte gut mitgehen, entschied mich aber kurz darauf wieder um, weil ich dachte, das Hauptfeld würde die Führenden sowieso wieder einholen. Diese Entscheidung wurde mir und auch den anderen Fahrern zum Verhängnis. Die Spitzengruppe zog die letzte halbe Runde durch und machte den Sieg unter sich aus. Ich blieb in der Verfolgergruppe und bereitete mich auf den Sprint vor, mobilisierte nochmals alle Reserven. Leider merkte ich, dass ich doch schon sehr kaputt war. Nach 42km kam dann nur ein 14. Platz für mich heraus. Bei 80 Startern nicht so schlecht, aber einfach nicht gut genug.

LVM Sachsen Einzelzeitfahren Wolfspfütz/Zwickau am 4. Mai 2019

Wintereinbruch im Wonnemonat Mai

Rennbericht von Max

Am Samstag wurde die Landesmeisterschaft im Zeitfahren über 10km ausgetragen. Das Wetter zeigte sich von seiner bisher miesesten Seite mit Schneeregen und nur 1nem Grad. Um 11:13 Uhr ging ich auf die rutschige leicht hügelige Strecke. Vor mir lagen 5km bis zum Wendepunkt und dann über die gleiche Distanz wieder zurück zu Start und Ziel. Fahren gegen die Uhr und ohne Windschatten ist nicht so mein Ding, aber ich gab einfach alles, was in mir steckte. Mit einer Zeit von 15:48 wurde ich Sachsens drittschnellster Fahrer mit nur 3 Sekunden Rückstand auf Platz 2.

LVM Sachsen einer Straße

Wolfspfütz/Zwickau am 5. Mai 2019

Rennbericht von Max

Am darauffolgenden Tag fand am gleichen Ort im Vogtland die LVM Einer Straße statt. Diesmal kamen neben der sächsischen Konkurrenz auch die Sportler aus Sachsen-Anhalt mit extra Wertung dazu. Das Wetter war etwas besser, aber nicht viel wärmer als am Vortag. Bei so einer Kälte ist das Warmfahren für mich auf der Rolle besonders wichtig. Und dann ging es los. Gefahren wurde auf einer sehr anspruchsvollen Stecke mit zum Teil sehr schmalen Straßenabschnitten und nicht gerade ungefährlichen Abfahrten mit eher schlechtem Straßenbelag. Nach den ersten Metern löste sich eine 30 Mann starke Gruppe und ich mittendrin. Runde für Runde, es waren 11 an der Zahl, musste der eine oder andere Fahrer abreißen lassen. Ich hielt mich und nach knapp 57km, kurz vor Schluss, bestand die Spitze nur noch aus 6 Mann. Ich setzte zum entscheidenden Sprint an, konnte aber leider die mit meinem Trainer besprochene Taktik nicht so richtig umsetzten und landete in der Tageswertung auf Platz Vier. Bei den sächsischen Titelkämpfen aber konnte ich mir  wieder die Bronzemedaille sichern. Alles in Allem, ein sehr gelungenes Wochenende. Ein großes Dankeschön geht an meinen Trainer und an meine Family, die mich immer wieder pushen und mir Kraft verleihen, um ganz vorn mitzumischen.

21. Internationale TMP Jugendtour in Gotha

vom 10. bis 12. Mai 2019

Starter in der U 17 vom Sachsenteam I

Maximilian Weser vom SC Riesa

Teilnehmer der Rundfahrt: 157 Fahrer aus 26 Teams der Nationen Belgien, Niederlande, Luxemburg, Polen, Tschechien und Deutschland Etappenübersicht

Freitag:

Prolog über 900m Rundkurs/20min  zur Vergabe der Spitzenreiter Trikots, hat keinerlei Einfluss auf Gesamtergebnis

Samstag:

Etappe 1

Bergzeitfahren von Friedrichswerth nach Weingarten über 5km

2. Etappe

Straßenrennen Rund um Weingarten, 8 Runden, Distanz 60,8km mit 3 Sprintwertungen und 2 Bergwertungen

Sonntag:

3. Etappe

Straßenrennen Rund um Teutleben, 5 Runden, Distanz 55km mit 3 Sprintwertungen und 3 Bergwertungen

 

Ergebnis der Gesamtwertung: 15.

Rennbericht...

Etappensieg bei kleiner Friedensfahrt

Max seine Wettkampfvorbereitung war abgeschlossen und er freute sich schon auf das ereignisreiche Wochenende. Doch am Tag vor der Abreise stand die Teilnahme aufgrund einer Zahnfleischentzündung, seiner Weisheitszahn OP geschuldet, noch in den Sternen. Freitagmorgen um 8 Uhr saß Max mit Papa noch beim Kieferchirurgen, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten und das Okay des Zahnarztes für die Teilnahme einzuholen. Mit gemischten Gefühlen und geschwollener Wange ging es dann zum Prolog nach Gotha. Die Devise lautete am ersten Tag der Tour, einfach nur im Ziel ankommen. Es lief aber dann doch besser als erwartet. Max erkämpfte sich sogar Platz Fünf in seiner Gruppe. Über Nacht ging die Schwellung seiner Wange leicht zurück (vllt. lag es auch an der Kälte und dem Dauerregen ?). Das Zeitfahren lief ganz gut, aber der Berg war definitiv nicht sein Freund. Er kam auf Platz 24 ins Ziel. Beim Rundstreckenrennen am Nachmittag war das absolute Durchhaltevermögen angesagt, denn der Himmel hatte noch immer seine Schleusen geöffnet . In der dritten Runde riskierte Max einfach zu viel und rutschte, an zweiter Stelle liegend, von der Straße. Schnell saß er wieder auf seinem Rad und jagte dem Feld hinterher, um den Rückstand wieder aufzuholen. Sein Teampartner Paul opferte sich sogar für Max und fuhr ihn im Windschatten wieder ran. Diese Aktion kostete beiden sehr viel Körner, welche dann am Schlussanstieg fehlten. Platz 24 war Max sein Ergebnis. Klitsch nass mit Schürfwunden an Gesäß und Knie ging es dann endlich in Richtung Quartier unter die heiße Dusche.

Am Tag 3 gab es nach dem Frühstück eine Ansage des Trainers vom OSP Leipzig „Jeder konzentriert sich heute nur auf seine Stärken, um für das Team Sachsen noch ein versöhnliches Ergebnis zu erzielen“. Und wieder ging das große Fahrerfeld auf den mit 800hm gespickten Rundkurs. Die Sonne lachte und der Dauerregen hatte sich endlich verzogen, wurde aber auch Zeit. Mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 80kmh ging es mehrmals in die lange Abfahrt, die dann in eine ebenso lange Auffahrt wechselte. Max hielt sich die gesamte Renndistanz in der Spitze des Feldes auf. In der letzten Runde kam es dann auf der ellenlangen Zielgeraden zum Showdown. Mit einem Bilderbuchsprint holte sich Max den lang ersehnten Etappensieg bei einer internationalen Rundfahrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das tolle Ergebnis

schwarz auf weiß

VID-20190512-WA0005_Trim_Trim.mp4
MP3-Audiodatei [15.1 MB]

Bundesnachwuchssichtung EZF Magdala/Thüringen

am 18. Mai 2019

Teilnehmer: Maximilian

Klasse: U17 Jugend

Distanz: 1 Runde 10,8km von Magdala bis Mellingen und zurück

Startzeit Max: 13:37 Uhr

Ergebnis: 34.

 

Straßenrennen des RSC Turbine Erfurt als BDR Nachwuchssichtung in Töttelstädt/Thüringen am 19. Mai 2019

Starter: Maximilian

Klasse: U17 Jugend

Distanz: 7 Runden á 10km = Gesamt 70km

Startzeit:  8:00 Uhr

Ergebnis: 6. Top

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